Faktor Mensch im Technologiezeitalter

Der Faktor Mensch im Arbeitsprozess

Vor dem Technologiezeitalter waren die Rollen in den Arbeitsprozessen klar verteilt. Der Mensch hatte alles im Griff und wurde nach und nach von Maschinen unterstützt, mit denen er seine Produktivität nach und nach steigern konnte. Es gab keine Gefahren für die Rolle des Menschen in der Arbeitswelt. Alles begann mit der Microprozessor- und Automatisierungs-Technologie, nun war es möglich in kleinen Schritten verschiedene Aufgaben des Menschen in den Arbeitsprozessen zu ersetzen. Dieser Wandel markierte das sogenannte Informationszeitalter. Ab hier war es möglich, Routineaufgaben die bisher der Mensch an den Fließbändern von Hand erledigte zu ersetzen. Der Mensch war ab diesem Zeitpunkt für die Wartung der Maschinen, Produktionssteuerung, Qualitätskontrolle, komplexe Fertigungsschritte, usw. verantwortlich. All dies lässt sich unter dem Stichwort „Mustererkennung“ zusammenfassen. Der Mensch ist also gut in Mustererkennung und schlecht bei Routineaufgaben. Dies bedeutet, dass folgende Aufgaben in Zukunft immer mehr von Maschinen/Computern übernommen werden:

  • Regelaufgaben (Wenn ?, dann !, sonst !)
  • Berechnungen
  • Logik anwenden
  • Algorithmen nutzen
  • Statistik beachten

Interessant ist, dass dies alles Aufgaben sind, die in den MINT-Studiengängen gelehrt werden. Ist das vielleicht ein Widerspruch? Wir sagen NEIN.

Was ändert sich im Technologiezeitalter beim Faktor Mensch

Was sind Fähigkeiten, die Menschen besser können als Maschinen/Computer. Ganz klar Mustererkennen also Zusammenhänge aufdecken oder auch Struktur im Chaos erkennen, aber nicht nur das. Im Technologiezeitalter muss der Mensch langsam lernen, mit Maschinen gleichberechtigt zusammenzuarbeiten und die Fähigkeiten wieder kultivieren, die er seit der industriellen Revolution mehr und mehr verkümmern ließ. Was sind das für menschliche Top-Fähigkeiten?

  • Kreativität bzw. Schöpfungsarbeit
  • Empathie empfinden
  • Emotionen verarbeiten
  • multiple Sinneseindrücke verarbeiten
  • Muster erkennen

Die Anordnung der Liste ist kein Zufall, sie ist von oben nach unten zu lesen. Aktuell geht die Entwicklung dahin, dass auch diese urmenschlichen Fähigkeiten nach und nach von digitalen Lösungen ersetzt werden. Zyniker könnten behaupten: Der Mensch schafft sich selbst ab. Bis es soweit ist, ist noch viel technologischer Fortschritt notwendig.

Was heißt das für die Arbeitskraft im Technologiezeitalter?

Die Arbeitskraft im Technologiezeitalter muss mehr können, als Zahlen, Daten und Fakten zu verarbeiten. Wissen was im Studium vermittelt wird ist Voraussetzung für alles Weitere. Keine Frage, fundierte Methodenkenntnis wie sie in den MINT-Studiengängen gelehrt wird ist die Grundlage. Wichtiger wird jedoch sein, dieses Wissen zu Können zu wandeln und in schöpferischer Weise anzuwenden. Auch wenn im Studium Teamarbeit eine Randnotiz ausmacht, wird sie für die Arbeitskraft von morgen eine Schlüsselkompetenz sein. Grundlage guter Teamarbeit ist gute Kommunikation und Empathie. Mit anderen Worten, der Mensch im Technologiezeitalter muss fähig sein sein gesamtes menschliches Potential voll auszuschöpfen bzw. links- und rechtshirnig zu denken.

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