Hoch-Technologie, Industrie 4.0, digitale Zukunft und Deutschland?

Etwas Geschichte

Wir wissen nicht, ob es Ihnen bekannt ist. Aber Deutschland war einst ein Ort an dem geniale Erfindungen und Entwicklung ihren Anfang nahmen, die heute noch unser Leben bestimmen. Deutschland? Die Hoch-Technologie Schmiede der Welt? Überzeugen Sie sich doch einfach selbst.

  • Ottomotor (Nikolaus August Otto)
  • Automobil (Carl Friedrich Benz)
  • Dieselmotor (Rudolph Diesel)
  • Hubschrauber (Henrich Focke)
  • Radar (Christian Hülsmeyer)
  • Flugzeug, aus Metall (Hugo Junkers)
  • Papierherstellung (Friedrich Gottlob Keller)
  • Glühbirne (Heinrich Göbel)
  • Telefon (Philipp Reis)
  • Dynamo (Werner von Siemens)
  • Straßenbahn (Werner von Siemens)
  • Motorrad (Gottlieb Daimler)
  • Zündkerze (Robert Bosch)
  • Kleinbildkamera (Oskar Barnack)
  • Fernsehen (Manfred von Ardenne)
  • Düsentriebwerk (Hans von Ohain)
  • Computer (Konrad Zuse)
  • Scanner (Rudolf Hell)

All diese Erfindungen haben dafür gesorgt, dass Deutschland zu einer Industrienation werden konnte und wir heute im Wohlstand leben können. Ja, Sie haben richtig gelesen, alles was wir besitzen ist das Ergebnis von Ideen die in der Vergangenheit verwirklicht wurden. Dies bedeutet aber auch, wenn wir zukünftig weiterhin unseren Wohlstand genießen wollen, dann ist jetzt die Zeit für Innovationen!

US-amerikanische Unternehmen beherrschen die digitale Welt

Unsere heutige Welt digitalisiert sich immer mehr und umfassender. Es gibt kaum noch Orte auf dieser Welt wo es keinen Zugang zum Internet gibt. Die meisten Menschen auf dieser Welt haben heute direkten Zugang zu Informationen, die noch vor 50 Jahren undenkbar erschienen. Unternehmen die Datenverarbeiten gehören jetzt zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und die sind fast ausnahmslos in den USA beheimatet. Damit wird auch ein Wandel sichtbar, den digitalen Unternehmen wird ein größerer Wert zu gestanden als den Analogen. Wir halten es für unsinnig die Digitalisierung zu verhindern oder zu verteufeln. In Wahrheit steht diese Entwicklung erst am Anfang und der Markt ist noch längst nicht sicher für die etablierten Unternehmen in der neuen Welt. Einstige Internet-Schwergewichte existieren heute nicht mehr! Die Chancen sind also jederzeit vorhanden um an dieser Entwicklung teilzuhaben und dies überall in der Welt. Als James Watt seine Dampfmaschine erfand, hat er das Samenkorn für die Industrielle Revolution des 19 Jahrhunderts gesät und als Sir Timothy „Tim“ John Berners-Lee 1989 den Grundstein für das World Wide Web legte, hat er auch ein Samenkorn gesät.

Technologien sind nur Spiegel einer Zeitenströmung

Immer wenn neue Technologie entwickelt werden kommt es tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen. Joseph Alois Schumpeter nannte diesen Prozess des Übergangs “schöpferische Zerstörung”. Die Digitalisierung unserer Welt wird diese “schöpferische Zerstörung” in der analogen Welt herbeiführen. Das ist einfach der Lauf der Dinge und lässt sich nicht aufhalten. Typische Beispiele sind: MP3 versus CD, Telefon versus Handy, Ebook versus Bücher, Kaufhaus versus Onlineversand oder Fernsehen versus Videostreaming. Bei neuen Entwicklungen ruft die alte Industrie bekanntlich ganz schnell die Politik zu Hilfe um sich Zeit zu erkaufen. Experten wie Dr. Hubertus Porschen warnen bereits, dass 2025 der Kuchen der digitalen Industrie längst verteilt sein wird und der Zeitplan für “Digitale Strategie 2025” von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu lange dauert. Die Frage ist doch, ist es Aufgabe eines Staates oder Aufgabe der Industrie sich zu bewegen? Und was kommt nach der digitalen Revolution?

Was ist mit dem deutschen Pioniergeist?

Die Politik kann nur den Boden für eine Entwicklung bereiten, den Acker zu bestellen und Saat zum wachsen zu bringen ist Aufgabe des Bauern also der Industrie. Die Politik kann sich um die Infrastruktur kümmern, so behält der Staat auch die Kontrolle darüber und kann für einen gerechten Zugang für alle Bürger sorgen. Die Gesetze aus der analogen Welt lassen sich nicht 1 zu 1 auf die digitale Welt übertragen, hier ist wirklich die Politik gefragt! Unser Bildungssystem stammt noch aus dem 19 Jahrhundert und ist schon lange nicht mehr Effektiv. Und nein, mehr Computer für Schulen oder pompöse Labore sind nicht die Lösung! Unsere Meinung ist: Die Inhalte sind das Problem also bitte weniger Zahlen, Daten und Fakten und mehr Kreativität, Teamgeist und vernetztes Denken. Die Früchte der digitalen Welt mit Methoden für die analoge Welt zu ernten, kann nicht funktionieren! Alles muss auf dem Prüfstein stehen und der Frage gerecht werden: Welche Wirkung wollen wir erzielen und welche Ursachen sind dafür notwendig.

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